LaWiSim 2011: Gamesload macht PC-Bauern den Hof
@nja | 18.10.2010 | Allgemeines, News, Pressemitteilungen | Keine KommentareZurück zur Natur? Gern, aber bitte nicht zu Fuß! Was vor einigen Jahren als Gag durchging, ist heute eine populäre Spielidee: Mit dem Landwirtschafts-Simulator 2011 können Hobbybauern ihren virtuellen Hof bewirtschaften, ohne die Wohnung zu verlassen. Die heute, am 18. Oktober 2010, erscheinende neue Version des Games bedient damit ein typisch deutsches Bedürfnis – schließlich würde mehr als jeder dritte Bundesbürger gern auf dem Dorf leben und Landluft atmen.
Der Landwirtschafts-Simulator ist die wohl populärste Berufs-Simulation. „2009 hielt sich die damals aktuelle Version 21 Wochen lang auf Platz eins der Charts, nur World of Warcraft war erfolgreicher“, erinnert sich Renate Grof, Leiterin Gamesload. „Zusammengenommen haben sich die bisherigen Versionen des Spiels mehr als 500.000 Mal verkauft.“ Damit sind die PC-Bauern zu einer echten Massenbewegung geworden, Tendenz rasch wachsend: Für die neue Version registrierte der Hersteller Astragon rund 150.000 Vorbestellungen. Gamesload Kunden können ihr Exemplar komfortabel online erwerben und nach dem Download sofort den virtuellen Traktor anlassen.
Die neue Ausgabe des Games wartet mit besserer Grafik und neuen Features auf. Joystick-Farmer können künftig ihrer – typisch deutschen – Technikbegeisterung freien Lauf lassen: Lizenzvereinbarungen mit führenden Herstellern wie Deutz-Fahr, Krone und Horsch erlauben dem Publisher Astragon, Traktoren und Mähdrescher, Sämaschinen und Ballenpressen sowie viele andere Gerätschaften naturgetreu nachzubilden. Aus dem umfangreichen Arsenal muss der Bildschirm-Bauer zu Hause nur die passenden Gerätschaften aussuchen. Sollte der Maschinenpark einen Wunsch offen lassen, können weitere Modifikationen aus dem Internet heruntergeladen werden.
Ein erfolgreicher Freizeitfarmer muss diszipliniert sein, pünktlich und pflichtbewusst – laut Verbraucheranalyse 2010 sind das typisch deutsche Eigenschaften. Diese Tugenden helfen, durch Säen, Düngen und Ernten von Mais, Weizen und Co. die nötigen finanziellen Mittel für den Kauf neuer Maschinen zusammenzubringen. Wer – ebenfalls typisch deutsch – Leistung und Erfolg im Beruf wichtiger findet als Freizeit und Entspannung, landet vermutlich schnell im Karrieremodus des Landwirtschafts-Simulators 2011. Hier schlüpft der Gamer in die Rolle eines jungen Bauern und muss sich bewähren im abwechslungsreichen Alltag zwischen Kartoffelacker und – jetzt neu – Kuhstall. Das Hätscheln virtueller Rindviecher ist nämlich eine der Innovationen im Landwirtschafts-Simulator 2011: PC-Farmer können künftig Vieh züchten und die Milch gewinnbringend verkaufen.
Zu den wesentlichen Neuerungen zählt außerdem der Multiplayer-Modus. Via Internet oder übers lokale Netzwerk bilden Acker-Gamer eine Art von landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaft. Und – wer weiß? – vielleicht führt die gemeinsame Anstrengung für virtuelle Rapspflanzen und Monitor-Milchvieh später zu Begegnungen im realen Leben, sozusagen als PC-Variante von „Bauer sucht Frau“.
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